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	<title>Alexs Blog &#187; Swoopo</title>
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	<description>Mehr als nur bloggen...</description>
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		<title>Swoopo, und Schwupps ist die Kohle weg</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 07:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Konsument]]></category>
		<category><![CDATA[Abzocke]]></category>
		<category><![CDATA[Auktion]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Swoopo]]></category>

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Die neue Auktions- und Schnäppchenplattform Swoopo wird immer populärer. Es scheint fast so, als haben viele das Rechnen verlernt...
Swoopo, früher unter dem Namen Telebid aktiv, eilt kein guter Ruf voraus. Wenn man einmal ein bisschen im Web wühlt, wird man ziemlich schnell mit unzähligen Beiträgen konfrontiert, die das Geschäftsmodell von Swoopo teilweise mit reiner Abzocke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1711" title="swoopo" src="http://blog.alexanderhuetter.com/wp-content/uploads/2009/07/swoopo1.gif" alt="swoopo" width="100" height="100" /></p>
<p><strong>Die neue Auktions- und Schnäppchenplattform Swoopo wird immer populärer. Es scheint fast so, als haben viele das Rechnen verlernt.</strong>..</p>
<p>Swoopo, früher unter dem Namen Telebid aktiv, eilt kein guter Ruf voraus. Wenn man einmal ein bisschen im Web wühlt, wird man ziemlich schnell mit unzähligen Beiträgen konfrontiert, die das Geschäftsmodell von Swoopo teilweise mit reiner Abzocke gleichsetzen.</p>
<p><span id="more-1661"></span><strong>Offizielle Funktionsbeschreibung von <a title="zu Swoopo" href="http://www.swoopo.at" target="_blank">Swoopo.at</a>:</strong></p>
<blockquote><p>Suchen Sie sich eine Auktion mit dem Produkt Ihrer Wahl aus. Erwerben Sie Gebote (Bids) für jeweils 0,50 €, die Sie nun sofort auf Ihre Wunschauktion setzen können. Mit jedem Gebot steigt der Auktionspreis um 0,10 € und die Laufzeit der Auktion steigt um maximal 20 Sekunden. Der Bieter, der das letzte Gebot abgegeben hat, bevor der Countdown abgelaufen ist, gewinnt die Auktion.</p></blockquote>
<p>Klingt eigentlich ganz simple und transparent, aber ich wollte es genauer wissen und habe mir Swoopo ausführlich angeschaut. Das Geschäftsmodell von Swoopo grenzt zwar nicht direkt an Abzocke, aber man könnte es in die Kategorie Glücksspiel einordnen. Dem User wird vorgegaukelt ein Produkt günstig ersteigert zu haben, aber wenn man einmal genau nachrechnet hat nur einer davon profitiert, nämlich Swoopo selbst.</p>
<h4>Rechenbeispiel anhand eines Laptops</h4>
<ol>
<li>Ein Laptop im Wert von 1500 Euro wird für 100 Euro ersteigert.</li>
<li>Die 100 Euro setzen sich aus 1000 Geboten zusammen (10 Cent pro Gebot).</li>
<li>1000 Gebote mal 50 Cent (Kosten eines Gebotes) ergeben eine Einnahme für Swoopo von 5000 Euro.</li>
<li>Zu den 5000 Euro kommen jetzt noch die 100 Euro für den ersteigerten Laptop hinzu, dass ergibt eine Gesamteinnahme von 5100 Euro für Swoopo.</li>
<li>Von den 5100 Euro zieht man jetzt noch 1500 Euro für den Wert des Laptops ab, dann bleibt ein <strong>Gewinn von 3600 Euro für Swoopo!</strong></li>
</ol>
<p>Der User, welcher den Laptop für 100 Euro ersteigerte, hatte viel Glück und machte womöglich ein gutes Geschäft damit. Vorausgesetzt er hat nicht allzu oft geboten. Alle anderen haben kräftig draufgezahlt und in Summe 5000 Euro verzockt. Swoopo, und Schwupps ist die Kohle weg!</p>
<h4>Update 03.07.2009: Der Direktkauf</h4>
<p>Seit kurzem wird bei Swoopo  testweise auch die Möglichkeit eines Direktkaufs angeboten. Der Direktkauf ermöglicht es den Usern, das Produkt ihres Interesses jederzeit zu kaufen. Die Gebotskosten werden bei einem Direktkauf auch als Rabatt auf den Vergleichspreis des gewünschten Artikels angerechnet. Der Vergleichspreis entspricht der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers oder einem marktüblichen Preis (wobei anzumerken ist, dass der Vergleichspreis teilweise überteuert ist).</p>
<p>Sie haben beispielsweise einen Laptop zu einem (überteuerten) Marktwert von 1500 Euro per Direktkauf erworben, dann werden ihnen ihre beispielsweise 50 Gebote (250 Euro) als Rabatt abgezogen. Klingt im Vergleich zum übrigen Geschäftsmodell nicht schlecht, aber die Direktkauf-Möglichkeit wird bestimmt neue User anlocken und somit die Chance, ein &#8220;Schnäppchen&#8221; zu schlagen, weiter reduzieren.</p>
<p>Den Direktkauf bei Swoopo darf man allerdings nicht mit der Direktkauf-Möglichkeit einer klassischen Auktionsplattform wie Ebay verwechseln, denn die Bestimmungen von Swoopo sehen da ganz anders aus:</p>
<ol>
<li> Zur Berechnung des individuellen Vorzugspreises (Preis des Direktkaufs) werden alle eingesetzten gekauften Gebote herangezogen.</li>
<li> Die Auktion läuft für alle anderen Teilnehmer wie gewohnt weiter, auch wenn sich einzelne Bieter dazu entscheiden, den Artikel per Direktkauf zu erwerben.</li>
<li> Es spielt hierbei keine Rolle, wieviele Bieter sich für den Direktkauf entscheiden, da wir sicherstellen, dass der Artikel in ausreichender Menge zur Verfügung steht.</li>
</ol>
<p>Wie Anfangs erwähnt wurde der Direktkauf nur testweise eingeführt und Swoopo behält sich das Recht vor, den Direktkauf ohne Angabe von Gründen wieder einstellen zu können. Also womöglich wenn Swoopo damit nicht genug verdient&#8230;</p>
<h4>Zusatz:</h4>
<p>Das Thema Swoopo wird auch bei anderen Blogs heiß diskutiert. Schaut doch mal rein bei: <a title="alles2null: Ist Swoopo doch Abzocke?" href="http://www.alles2null.de/ist-swoopo-doch-abzocke/" target="_blank">alles2null</a> , <a title="KlonBlog: Swoopo - Geniales Auktionssystem oder Halsabschneiderei" href="http://www.klonblog.com/2008/09/15/swoopo-geniales-auktionssystem-oder-halsabschneiderei/" target="_blank">KlonBlog</a> , <a title="zweipunktnull: Neues aus dem Hause Swoopo" href="http://www.zweipunktnull.org/blog/2009/06/28/neues-aus-dem-hause-swoopo/" target="_blank">zweipunktnull</a> es lohnt sich.</p>
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