Das Internet ist ein reizvolles Medium, bietet es doch viele Möglichkeiten Wissenswertes und Unterhaltsamen zu entdecken. Die Gefahren werden aber häufig unterschätzt. Gerade Eltern sollten mit ihren Kindern das Internet gemeinsam entdecken.
In fast jedem Haushalt findet sich heutzutage ein Computer, meist haben darauf die Kinder ebenfalls uneingeschränkten Zugriff. Der Einstieg ins Internet ist einfach: Internetverbindung herstellen, Web-Browser öffnen und los geht’s. Genau so einfach geht leider auch das Öffnen von Webseiten auf denen Gewalt verherrlicht wird oder pornografische Darstellungen präsentiert werden. Diesen Gefahren sind Kinder schutzlos ausgeliefert.
Die EU-Initiative Saferinternet setzt genau hier an und versucht durch Aufklärungsarbeit das Internet sicherer zu machen. Auf der Webseite von saferinternet.at werden interessante und wertvolle Tipps angeboten, die den richtigen Umgang mit dem Medium Internet erleichtern sollen. Im folgenden Beitrag habe ich einen Auszug dieser Tipps abgebildet, da ich sie für sehr wertvoll halte.
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Früher von vielen belächelt, heutzutage nicht mehr weg zu denken, die Weblogs. Mit Hilfe von Bloggern werden wichtige Informationen verbreitet, vor allem in Staaten wo Zensur herrscht haben sie eine Schlüsselposition in der Informationsverbreitung eingenommen.
Blogger bieten den Diktatoren schreibend die Stirn und bezahlen oft mit ihrer Freiheit dafür. Wie zuletzt in Ägypten als mehr als 500 Blogger festgenommen wurden, weil sie auf ihren Weblogs brisante politische Texte veröffentlichten. Ein ägyptischer Blogger veröffentlichte darüber hinaus ein Polizeivideo auf seinem Weblog, wo klar erkennbar war, das Personen gefoltert wurden. Das Polizeivideo wurde über unzählige Weblogs rasant verbreitet und löste so ein politisches Erdbeben aus, denn nun war es der ägyptischen Regierung nicht mehr möglich, darüber zu schweigen.
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Für gute Hotels gehört gratis WLAN schon längst zum Angebot, nun zieht auch das Unternehmen McDonalds nach. In fast allen McDonalds-Filialen kann ab sofort gratis im Internet gesurft werden. Auch in vielen anderen Kaffees und Bars bekommt man zum Espresso jetzt gratis Internet dazu.
Das Internet-Zeitalter hat uns schon längst voll erfasst und seit Web 2.0 haben auch technisch nicht so versierte Personen einen Platz im Internet gefunden. Das Internet verändert unseren Alltag, wird sind ständig erreichbar, in Folge auch überwachbar auf Schritt und Tritt. Die Technik hat sich so rasant weiterentwickelt, dass die rechtlichen Grundlagen für das Internet noch um Jahre hinterher hinken. Ebenfalls die gesundheitlichen Auswirkungen von permanenter Strahlung sind bei Weitem noch nicht ausgiebig erforscht, strahlen doch WLAN-Router mit viel stärkerer Intensität als Mobiltelefone.
Nach dem ganzen Run ins Web und in die Mobilität bin ich schon gespannt, wann die ersten Business-Hotels an ihre Eingangstür nageln:
“Bei uns werden Sie nicht verstrahlt, hier können Sie noch beruhigt schlafen.”
Die Richtung ist jedenfalls klar, die Welt wird mobiler, die Welt wird globaler, die Welt wird Internet!
Seit kurzem haben die Google Labs wieder ein neues Produkt herausgegeben, Google Profile. In welche Richtung sich dieses Produkt entwickeln wird ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen. Eine globale Visitenkarte? Ein Social-Network-System? Oder ganz einfach ein Tool zum Datensammeln…
Wer schon einen Account bei Google hat, wird erstaunt sein wie viel Daten bei Google Profile bereits vorausgefüllt sind. Ein Foto aus dem Picasa-Album, persönliche Anschrift, E-Mail-Adresse… Man braucht nur mehr auf “Bestätigen” klicken und Schwups sind die Daten öffentlich in der ganzen Welt zu sehen. Google hat keine Einschränkung für die Daten vorgesehen, sie sind zu 100% öffentlich, aber dafür kann man selbst entscheiden was sichtbar ist und was nicht.
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