Seit kurzem haben die Google Labs wieder ein neues Produkt herausgegeben, Google Profile. In welche Richtung sich dieses Produkt entwickeln wird ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen. Eine globale Visitenkarte? Ein Social-Network-System? Oder ganz einfach ein Tool zum Datensammeln…
Wer schon einen Account bei Google hat, wird erstaunt sein wie viel Daten bei Google Profile bereits vorausgefüllt sind. Ein Foto aus dem Picasa-Album, persönliche Anschrift, E-Mail-Adresse… Man braucht nur mehr auf “Bestätigen” klicken und Schwups sind die Daten öffentlich in der ganzen Welt zu sehen. Google hat keine Einschränkung für die Daten vorgesehen, sie sind zu 100% öffentlich, aber dafür kann man selbst entscheiden was sichtbar ist und was nicht.
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Wer schon einmal eine Route mit Google Maps berechnet hat, wird bestimmt auch die Funktion “Street View” ausprobiert haben und damit virtuell durch eine Stadt gedüst sein. Bald ist dies auch in Österreich möglich, aber die Freude darüber hält sich in Grenzen.
Angefangen hat man mit der Städte-Digitalisierung in San Francisco, inzwischen sind die USA flächendeckend erschlossen. In Europa wird das Netz der digitalisierten Städte auch immer dichter. Seit ein paar Tagen sind Österreich, Deutschland und die Schweiz an der Reihe. Momentan ist Google in Graz, Wien und Innsbruck mit seinen “Google-Autos” unterwegs. Auf den Dächern der Autos befinden sich ein Meter hohe 360 Grad Panorama-Kameras, womit das gesamte Umfeld rund um die Straße abgelichtet wird. Im Vergleich zu London verläuft die Digitalisierung in Österreich relativ friedlich, bisher wurden keine Straßen verbarrikadiert oder Proteste angekündigt.
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Jeder Facebook-Benutzer kennt sie bestimmt, die unzähligen Applikationen die teilweise schon aufgebaut sind wie echte Computerspiele. Genutzt werden können die Applikationen selbstverständlich gratis, das Einzige was man erlauben muss ist, dass sie auf die privaten Daten in eurem Profil zugreifen dürfen.
Facebook warnt ausdrücklich, dass diese Applikationen von anderen Firmen entwickelt wurden und von Facebook nicht überprüft wurden!!!
Spätestens jetzt sollte jeder einmal ein bisschen zum Nachdenken anfangen. Wieso sollte eine Firma viel Zeit investieren um eine Applikation zu entwickeln und diese dann jedem gratis zur Verfügung stellen?
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Google, ein junges hippes Unternehmen mit dem Motto: “Don’t be Evil!” erobert die Welt. Die innovativen und kostenlosen Services von Google sind heiß begehrt und werden weltweit immer mehr genutzt. Google, ein Wohltäter mit falscher Fassade.
Als Google einst von den beiden Stanford Idealisten Larry Page und Sergei Brin gegründet wurde, waren die Gedanken wirklich noch gemeinnützig. Jeder sollte Ihre Software kostenlos nutzen und davon profitieren können. Doch von diesem Idealismus ist heute nur mehr wenig übrig geblieben.
Google hat sich beständig zu einem der mächtigsten IT-Unternehmen der Gegenwart entwickelt und Milliarden auf die Bankkonten der Google-Gründer befördert. Verdient wird hauptsächlich über Werbeeinnahmen durch die beiden Services AdWords und AdSense. Damit Google nicht die innovativen Services ausgehen werden erfolgsversprechende Start-Ups gerne aufgekauft, man denke nur an YouTube, Feedburner, Picasa, oder aber auch an den umstrittenen DoubleClick-Deal.
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