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	<title>Alexs Blog &#187; Nachgedacht</title>
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		<title>Studentenproteste brauchen konkrete Inhalte</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Studienbedingungen an den großen österreichischen Unis sind teilweise wirklich katastrophal, aber Proteste ohne konkrete Inhalte werden daran nicht viel ändern.

Gefordert wird ein freier Hochschulzugang für alle, aber auf der anderen Seite wird geklagt, dass viele Studienrichtungen einem Massenbetrieb gleichen. Das Geld allein die Probleme löst ist schwer vorzustellen, was dringend benötigt wird sind tiefgreifende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Studienbedingungen an den großen österreichischen Unis sind teilweise wirklich katastrophal, aber Proteste ohne konkrete Inhalte werden daran nicht viel ändern.<br />
</strong></p>
<p>Gefordert wird ein freier Hochschulzugang für alle, aber auf der anderen Seite wird geklagt, dass viele Studienrichtungen einem Massenbetrieb gleichen. Das Geld allein die Probleme löst ist schwer vorzustellen, was dringend benötigt wird sind tiefgreifende Reformen. Studiengebühren waren zwar nicht die klügste Entscheidung, aber sie haben zumindest das Phänomen &#8220;studieren wir mal, weil wir nicht wissen was wir sonst tun sollen&#8221; ein wenig eingedämmt und die Uni-Kassen etwas aufgebessert. Jene Kassen, die jetzt aber durch die Studentenproteste stark belastet werden. Daher meine Forderung an die Protestierenden:</p>
<p><em>Formiert euch und macht mit konkreten Forderungen auf euch aufmerksam, denn nur so könnt ihr etwas bewegen!</em></p>
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		<title>Die Macht der Blogger</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 18:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Früher von vielen belächelt, heutzutage nicht mehr weg zu denken, die Weblogs. Mit Hilfe von Bloggern werden wichtige Informationen verbreitet, vor allem in Staaten wo Zensur herrscht haben sie eine Schlüsselposition in der Informationsverbreitung eingenommen.
Blogger bieten den Diktatoren schreibend die Stirn und bezahlen oft mit ihrer Freiheit dafür. Wie zuletzt in Ägypten als mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Früher von vielen belächelt, heutzutage nicht mehr weg zu denken, die Weblogs. Mit Hilfe von Bloggern werden wichtige Informationen verbreitet, vor allem in Staaten wo Zensur herrscht haben sie eine Schlüsselposition in der Informationsverbreitung eingenommen.</strong></p>
<p>Blogger bieten den Diktatoren schreibend die Stirn und bezahlen oft mit ihrer Freiheit dafür. Wie zuletzt in Ägypten als mehr als 500 Blogger festgenommen wurden, weil sie auf ihren Weblogs brisante politische Texte veröffentlichten. Ein ägyptischer Blogger veröffentlichte darüber hinaus ein Polizeivideo auf seinem Weblog, wo klar erkennbar war, das Personen gefoltert wurden. Das Polizeivideo wurde über unzählige Weblogs rasant verbreitet und löste so ein politisches Erdbeben aus, denn nun war es der ägyptischen Regierung nicht mehr möglich, darüber zu schweigen.</p>
<p><span id="more-579"></span>In Ländern wo Diktatoren die die traditionelle Presse knebeln, werden Weblogs immer mehr zu einem einflussreichen Mittel des Protestes und der Massenmobilisierung. Die momentane Lage im Iran zeigt eindrucksvoll, welche bedeutende Rolle Blogger einnehmen. Um den wahrscheinlichen Wahlbetrug im Iran zu trotzen, werden über Weblogs und die Microblog-Plattform Twitter tag täglich Widerstandsbewegung und Demonstrationen organisiert. Die Wichtigkeit der Microblog-Plattform Twitter hat auch bereits die amerikanische Regierung erkannt und eine geplante Wartungsarbeit der Firma Twitter verhindert, damit das System weiterhin online bleibt.</p>
<p>Das Internet ist heute eines der wichtigsten Werkzeuge um die Zensur zu brechen. Durch die Dynamik des Internets kann man den Versuchen der Regime trotzen, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Ebenfalls können Informationen binnen kürzester Zeit verbreitet werden. Klassische Medien wie die Zeitung brauchen meistens einen Tag bis aktuelle Meldungen herausgegeben werden können.</p>
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		<title>Schweinegrippe hausgemacht</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 18:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
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		<category><![CDATA[Industrie-Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[mutierte Viren]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem sind auch in Österreich erste Verdachtsfälle der Schweinegrippe gemeldet worden. Ein Fall in Oberösterreich sowie vier weitere Fälle in Wien. Zum Glück konnte nur ein Fall davon tatsächlich bestätigt werden. Rinderwahnsinn, Maul- und Klauenseuche, Vogelgrippe und jetzt die Schweinegrippe. Was ist bloß los mit der Welt?
Laut Berichten von den Einwohner der Kleinstadt La [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-918" title="krankerteddy" src="http://blog.alexanderhuetter.com/wp-content/uploads/2009/05/krankerteddy.jpg" alt="krankerteddy" width="100" height="130" />Vor kurzem sind auch in Österreich erste Verdachtsfälle der Schweinegrippe gemeldet worden. Ein Fall in Oberösterreich sowie vier weitere Fälle in Wien. Zum Glück konnte nur ein Fall davon tatsächlich bestätigt werden. Rinderwahnsinn, Maul- und Klauenseuche, Vogelgrippe und jetzt die Schweinegrippe. Was ist bloß los mit der Welt?</strong></p>
<p>Laut Berichten von den Einwohner der Kleinstadt La Gloria nahe Mexiko-City sind dort schon vor längerer Zeit viele Einheimische an einer &#8220;seltsamen&#8221; Krippe erkrankt. Als Auslöser für die Krankheit wird eine riesige Industrie-Schweinfarm am Stadtrand von La Gloria gesehen. 15.000 Schweine sind dort in 8 Riesenställe eingepfercht, wenn wundert&#8217;s das dort Viren mutieren und sich zahlreich vermehren. Eingeschleppt worden ist das Virus nach Mexiko-Stadt wahrscheinlich durch die vielen Pendler aus La Gloria. Das würde auch erklären warum in Mexiko-City so viele bestätigte Schweinegrippe-Fälle gemeldet wurden.</p>
<p><span id="more-897"></span></p>
<h4>Die Schweinegrippe ein Déjà-Vu</h4>
<p>Aber hatten wir das ganze Dilemma nicht schon vor einiger Zeit? Mal nachdenken, ach ja da gab&#8217;s die Vogelgrippe. Über diese viel gefährlichere Virenform wird heute kaum mehr berichtet, obwohl das Virus noch weiterhin grassiert. Aber keinen interessiert&#8217;s, aus den Augen aus dem Sinn.</p>
<p>Man denke nur zurück an den Rinderwahnsinn (BSE), dort wurde den Rindern als Pflanzenfresser Tiermehl verfüttert, das aus Kadavern und Schlacht-Abfallprodukten von Rindern und Schafen hergestellt wurde. Oder auch an die Maul- und Klauenseuche, dort wurden auf einer Farm Schweine in kürzester Zeit vor der Schlachtung noch ordentlich gemästet und dies auch noch mit fragwürdigen Methoden und unter unhygienischen Bedingungen. Die Natur rächt sich, aber es sieht leider so aus, dass die Menschheit aus den gemachten Fehlern nicht lernen will&#8230;</p>
<h4>Industrie-Landwirtschaft und Profitmaximierung</h4>
<p>Die mutierten Grippeviren sind die Schattenseiten einer Agrarpolitik, die Effizienz und Quantität subventioniert statt Qualität und Sicherheit. Ebenso der Glaube an die Überlegenheit zentralisierter Systeme, weg von den kleinen regionalen Betrieben hin zu ein paar großen Industrie-Farmen die das ganze Land versorgen.</p>
<p>Durch die zahlreichen Pandemien hat sich eine Tendenz in Richtung ökologische Landwirtschaft mit nachhaltigen Anbau entwickelt, vielfach auch als &#8220;Bio&#8221; bezeichnet. Mit viel Werbung wird hier etwas beworben was noch vor vielen Jahren selbstverständlich war, nämlich Landwirtschaft im Einklang mit der Natur. Ob sich die &#8220;Verbrechen&#8221; der Industrie-Landwirtschaft mit gentechnisch veränderten Saatgut und gut aussehenden Hybrid-Gemüse jemals wieder rückgängig machen lassen darf stark bezweifelt werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese &#8220;Verbrechen&#8221; keine schlimmeren Folgen als die Schweinegrippe mit sich ziehen.</p>
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		<title>Counterstrike, Liebling der Amokläufer</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 09:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man sich die Amokläufe der letzen Jahre ansieht so kann man fast sagen es zeichnet sich ein trauriger Trend ab, denn es scheint fast so das &#8220;Amoklaufen&#8221; in Mode kommt.
Der letzte Amoklauf liegt gerade drei Wochen zurück. In Winnenden erschoss  am 11. März 2009 ein 17-jähriger Schüler der Albertville-Realschule 15 Menschen mit einer Pistole. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-483 alignleft" title="counter_strike_source" src="http://blog.alexanderhuetter.com/wp-content/uploads/2009/03/counter_strike_source_03.jpg" alt="counter_strike_source" width="100" height="130" /><strong>Wenn man sich die Amokläufe der letzen Jahre ansieht so kann man fast sagen es zeichnet sich ein trauriger Trend ab, denn es scheint fast so das &#8220;Amoklaufen&#8221; in Mode kommt.</strong></p>
<p>Der letzte Amoklauf liegt gerade drei Wochen zurück. In Winnenden erschoss  am 11. März 2009 ein 17-jähriger Schüler der Albertville-Realschule 15 Menschen mit einer Pistole. Nach insgesamt 112 Schüssen und gescheiterter Flucht erschoss er sich selbst. Angeblich hatte der Schüler seine Tat zuvor in einem Chat angekündigt, dies entpuppte sich jedoch als fehlerhafte Analyse der ermittelnden Polizei.</p>
<p><span id="more-476"></span>Am 20. November 2006 ereignete sich an der Geschwister-Scholl-Realschule in Emsdetten ein ähnlicher Amoklauf. Ein ehemaliger 18-jähriger Schüler schoss wahllos auf Menschen und zündete Rauchbomben. Anschließend tötete er sich selbst. Der Amoklauf wurde bereits zweieinhalb Jahre zuvor in einem Internetforum angekündigt, aber nicht ernst genommen. Ausgestattet mit zwei Perkussionswaffen, zwei Gewehren, einer Pistole, acht Rohrbomben sowie einem Messer am Körper machte er seine Drohung war. Im Auto zurückgelassen hatte er weitere vier Rohrbomben, drei Brandbomben sowie eine Machete.</p>
<p>Der Amoklauf 2002 in Erfurt forderte 17 Todesopfer und weist ähnliche Parallelen auf. Bewaffnet mit einer Pumpgun und einer Glock 17 stürmte der Amokläufer seine damalige Schule und schoss wahllos auf Schüler und Lehrer.</p>
<h4>Killerspiele als Auslöser?</h4>
<p>Für solch schlimme Taten muss wie immer schnell ein Sündenbock her, in diesem Fall war er relativ leicht zu finden. Alle Amokläufer waren glühende Anhänger von sogenannten &#8220;Killerspielen&#8221; wie z.B. Counterstrike. Angeblich haben die Amokläufer sogar in der Nacht zuvor noch eifrig Counterstrike gespielt und somit in der virtuellen Realität wahrscheinlich tausendmal getötet.</p>
<p>Die Forderung der Regierung für &#8220;Killerspiele&#8221; die Altersbeschränkung zu erhöhen oder diese gar zu verbieten ist meines Erachtens ein lächerlicher Ansatz. Millionen Jugendliche spielen weltweit Counterstrike, aber trotzdem rennt niemand von denen in eine Schule und verübt ein Massaker.</p>
<h4>Mobbing, Hass und Waffen</h4>
<p>Die Amokläufer wurden meistens jahrelang in der Schule gemobbt und galten als Außenseiter. Es muss ein furchtbares Gefühl sein wenn man Tag für Tag mit Angst in die Schule geht, weil man nicht weiß wie man heute wieder erniedrigt wird. Die soziale Einstellung der Jugendlichen sowie der respektvolle Umgang miteinander hat sich in den letzten Jahren stark geändert und dies nicht gerade zum Positiven. Der Respekt vor Mitmenschen gerät bei Jugendlichen immer mehr ins Hintertreffen, wer andere mobbt gilt heutzutage als cool. Gefragt sind hier die Bildungseinrichtungen sowie die Eltern, damit der richtige soziale Umgang wiederhergestellt vermittelt wird.</p>
<p>Die Debatte über das Waffengesetzt wurde durch die Amokläufe natürlich wieder angeheizt, aber es ist fraglich ob ein strengeres Waffengesetz wirklich Erfolge bringt. In Zeiten des Internets kann man sich relativ leicht eine Waffe besorgen, der Schwarzmarkt ist stets präsent. Zwei der drei Amokläufer waren gemeinsam mit ihren Eltern Mitglied in einem Schützenverein und somit im legalen Besitz zahlreicher Waffen.</p>
<p>Problem wohin man sieht, aber bevor man hier viel Arbeit investiert ist es natürlich wesentlich leichter zu sagen &#8220;Killerspiele&#8221; sind Schuld an dem ganzen Dilemma. Wenn Jugendliche in die virtuelle Realität flüchten und dort töten und morden ist bereits vieles schief gegangen&#8230;</p>
<p><object width="480" height="385" data="http://www.youtube.com/v/sdUoFM9V-4M&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sdUoFM9V-4M&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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