Wieder einmal eine unbekannt Nummer auf dem Handy, dann einfach über die Inverssuche (Rückwärtssuche) in den Online-Telefonbüchern nachschlagen.
Nach dem deutschen Telekommunikationsgesetz (§ 105, Abs. 3 TKG v. 22.06.2004) darf die Inverssuche (Rückwärtssuche) in Deutschland als zusätzliche Dienstleistung angeboten werden. Die meisten deutschen Online-Telefonbücher bieten diesen Service, also die Suche über die Telefonnummer nach Einträgen in den Teilnehmerverzeichnissen der Deutsche Telekom Medien GmbH und Partnerverlagen, für ihre Online-Anwendung an. Möchte man nicht über die Inverssuche gefunden werden, so kann man jederzeit die Freigabe der veröffentlichten Daten über die Deutsche Telekom widerrufen.
Bei den österreichischen Online-Telefonbüchern wird die Inverssuche ebenfalls angeboten, nur sucht man leider vergebens eine Datenschutz- oder Widerrufungserklärung. Ebenfalls wird die Inverssuche nicht als separate Anwendung angeboten, sondern direkt in die eigentliche Suche integriert.
Online-Telefonbücher Deutschland:
- http://www.dastelefonbuch.de
- http://www.dasoertliche.de
- http://www.gelbeseiten.de
Online-Telefonbücher Österreich:
- http://www.herold.at
- http://www.dasschnelle.at
- http://www.telefonabc.at
Wusste gar nicht das Herold die Rückwärtssuche jetzt auch anbietet. Online war das bis vor kurzem nicht möglich.
Ich wusste es schon, hihi, aber Alex hat mir nicht geglaubt und dadurch kam dieser Bericht zustande…
Bin auch überrascht darüber. Obwohl ich Herold beruflich täglich nutze, ist mir dieses Feature nicht aufgefallen.
Wäre interessant was das österreichische Telekommunikationsgesetz zur Inverssuche in öffentlich zugängigen e-Telefonbüchern sagt.
Habe zu diesem Thema leider nichts gefunden…